Der Schützenverein

Das erste Schützenfest in Deiringsen wurde am 14. und 15. Juni 1856 gefeiert. Dies geht aus der Eintragung im "Schützenbuch zu Deiringsen", dem ersten Protokollbuch des Schützenvereins, hervor.

Das Schützenfest war zur damaligen Zeit in erster Linie ein Fest für die Dorfbewohner, bei dem es auf Ordnung und Gesittung ankam. Hatte sich ein Mitglied auch nur das Geringste zuschulden kommen lassen, wurde es für mindestens drei Jahre aus dem Verein ausgeschlossen. Verlief ein Fest nicht ruhig und ordentlich, so wurde dem Dorf die polizeiliche Erlaubnis für die "öffentliche Tanzlustbarkeit" nicht erteilt. So konnte im Jahre 1896 kein Schützenfest gefeiert werden, weil es im Vorjahr zu einer heftigen Schlägerei gekommen war.

Im Jahre 1871 hat der Verein mit Hilfe von Spenden seine erste Fahne angeschafft. Diese Fahne wurde bei Schützenfesten, Jubiläums- und Gedenkfeiern dem Verein vorangetragen und erst bei der 100-Jahrfeier durch einen weitere ergänzt. Sie existiert noch heute und wird hinter Glas im "Fahnensaal" der Schützenhalle aufbewahrt.

Zum Vogelschießen brachte jeder Schütze sein eigenes Gewehr mit und schoss auf den Vogel, wenn es ihm beliebte. So konnte es vorkommen, dass zwei oder drei Schützen gleichzeitig geschossen hatten, als das letzte Stück des Vogels abfiel. In diesem Fall entschied der Vorstand darüber, wer König sein sollte. Im Jahre 1902 wurde diese Art des Vogelschießens abgeschafft. Ein Büchsenmacher brachte Gewehr und Munition mit und besorgte das Laden.

In den Jahren 1914 bis 1920 wurde wegen des ersten Weltkrieges und seine Nachwirkungen kein Schützenfest gefeiert. Auch die Zeiten des Dritten Reiches und die Nachkriegszeit des zweiten Weltkrieges gingen an dem Verein nicht spurlos vorüber. Nicht nur, dass in den Jahren 1941 bis 1948 kein Schützenfest gefeiert werden konnte, der Verein verlor auch den im Jahre 1931 angeschafften Grundbesitz. Da die Schützenvereine in der damals nationalsozialistischen Dachorganisation, dem Deutschen Schützenverband, zusammengeschlossen und gleichgeschaltet worden waren, wurde deren Vermögen enteignet.

1952 wurde der Verein neu gegründet. Das enteignete Grundstück - der Schützenplatz - war 1954 vorübergehend in den Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen übergegangen und wurde 1955 zurückerstattet.

In den darauf folgenden Jahren wurde mit geringen finanziellen Mitteln ausschließlich in Eigenleistung die ersten Teile der Schützenhalle fertig gestellt. Auf 500 m² konnten die Feste des Vereins und die privaten Feiern stattfinden.

In den Jahren 1980 und 1981 wurden mit finanzieller Unterstützung des LSB, des Landes und der Kommune ein neuer Schießstand an die vorhandene Schützenhalle angebaut. Zusätzlich wurden in 6500 unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden auch ein Aufenthaltsraum und ein Jugendschulungsraum geschaffen.

 

Unsere Kommandeure und 1. Vorsitzende

2016 -   Stefan Sauerland
2011 - 2016   Michael Dahlhoff
2005 - 2011   Lothar Hartwig
1990 - 2005   Georg Deimann
1984 - 1989   Karl-Heinz Müller
1966 - 1983   Helmuth Steinweg
1963 - 1966   Heinrich Schmücker
1929 - 1963   Wilhelm Cosmann
1926 - 1929   Dietrich Bohnekamp
1925   Heinrich Jühe
1924   Andreas Topp
1905 - 1923   Heinrich Jühe
1896 - 1904   Heinrich Kampschulze
1856 - 1895   Karl Remmert / Heinrich Lenze / Heinrich Lammert

 

Unsere Könige              Unsere Kinderkönigspaare
2019/2020 Stefan Wüste    
2018 Klaus Hillebrand   2018 Lana Debing & Leon Henschke
2017 Michael Wulf   2017 Paul Köster & Sophie Lammert
2016 Hendrik Deimann   2016 Anna-Marie Schultz & Louis Hermann
2015 Reiner Bröcking   2015 Maximilian Kettler & Charlotte Schneider
2014 Bastian Henschke   2014 Nils Wirnold & Lilli Michel
2013 Dr. Eckhard Egberts   2013 Carmen-Leonie Wulf & Jannick Metsch
2012 Stefan Sauerland   2012 Wolf Alexander Bergmann & Jenna Klützing
2011 Thomas Tiete jun.   2011 Robin Flörke & Emily Sauerland
2010 Philipp Rogner   2010 Torben Dahlhoff & Joyce Köster
2009 Pierre Schmidt   2009 Christian Müller & Jenna Klützing
2008 Reinhard Manzke   2008 Tim Bause & Sabrina Müller
2007 Volker Kampschulze   2007 Kim Stinson & Jonas Tiete
2006 Michael Wulf   2006 Julius Mitzlaff & Sarah Hinzmann
2005 Guy Raymaekers   2005 Leonard Brinke & Lina Knobel
2004 Jörg Kniffki   2004 Vivien Apel & Fred-Lutz Walke
2003 Willi Grewing   2003 Thomas Tiete jr. & Corinna Recksiek
2002 Klaus Schulz   2002 Svenja Rausch & Yannik Meisner
2001 Michael Babuszak   2001 Corinna Recksiek & Thomas Tiete jr.
2000 Michael Wulf   2000 Max Bömer & Mareike Bräutigam
1999 Jörg Colmsee   1999 Kevin Bovenkamp & Ramona Bautz-Colmsee
1998 Georg Deimann   1998 Alexander Lipinski & Karolin Kötter
1997 Rudi Fischer   1997 Philipp Rogner & Miriam Hillebrand
1996 Rudi Fischer   1996 Philipp Hoffmann & Katja Deimann
1995 Wilfried Haarmann   1995 Thorben Grewing & Dietlind Wegener
1994 Heinz Kampschulze   1994 Stefan Hoffmann & Inga Hübinger
1993 Willi Grewing   1993 Andy Raymaekers & Alissa Hillebrand
1992 Manfred Rogner   1992 Sebastian Lipinski & Dietlind Wegener
1991 Wilfried Kötter   1991 Dirk Bilke & Meike Haarmann
1990 Jochen Jäschke   1990 Hendrik Schneider & Andrea Pfetzing
1989 Werner Kordes   1989 Matthias Wanzke & Kirsten Schulze
1988 Horst Helmer   1988 Timo Basner & Meike Haarmann
1987 Karl-Heinz Aust   1987 Stefan Sauerland & Janina Slotty
1986 Jochen Jäschke   1986 Kai Hübinger & Kirsten Schulze
1985 Heinz Kortmann   1985 Simon Grewing & Katja Hübinger
1984 Dirk Steinweg   1984 Gernot Schäfer & Daniela Babuszak
1983 Goerg Deimann   1983 Ralf Müller & Heike Zabel
1982 Lothar Theile   1982 Thorsten Overbeck & Kerstin Paulokat
1981 Manfred Rogner   1981 Thomas Pütter & Susanne Lindner
1980 Karl Hohoff   1980 Thomas Pütter & Claudia Kortmann
1979 Heinrich Zielinski   1979 Reinhard Witte & Elke Müller
1978 Willi Hinne-Schneider   1978 Olaf Watermann & Silke Schäfer
1977 Ulrich Deimann   1977 Jürgen Gerdesmeyer & Petra Smith
1976 Franz Menzel   1976 Falk Möller & Marianne Schäfer
1975 Hans Schild   1975 Willi Hinne & Karin Theile
1974 Helmut Steinweg jr.   1974 Dirk Steinweg & Dagmar Hunstiger
1973 Werner Düssler    
1972 Helmut Schubert    
1971 Walter Babuszak    
1970 Ludwig Wulf    
1969 Karl-Heinz Müller    
1968 Werner Brocke    
1967 Horst Helmer    
1966 Heinrich Schmücker    
1965 Herbert Klabunde    
1964 Heinz Kortmann    
1962 Heinrich Kampschulze    
1961 Fritz Kock    
1960 Wilhelm Babuszak    
1959 Willi Kötter    
1958 Horst Flume    
1957 Helmuth Steinweg    
1956 Hugo Schumann    
1955 Erwin Borghardt    
1954 Gustav Rudak    
1953 Georg Camen    
1952 Otto Möller    
1951 Walter Deimann    
1950 Walter Meier    
1949 Dietrich Lenze    
1948 Wilhelm Camen    
1947 Hans Voß    
1939 Wilhelm Dörmann    
1938 Wilhelm Camen    
1937 Walter Bohnenkamp    
1936 Heinrich Deimann jr./H. Lenze    
1935 H. Kötter    
1934 W. Bohnenkamp    
1933 W. Müller    
1932 Friedrich Rufeger    
1931 W. Trelle    
1930 Fiehbahn    
1929 Wilhelm Kortmann    
1928 H. Sieren    
1927 Julius Dahlhoff    
1926 Heinrich Deimann    
1925 Heinrich Schmücker    
1924 Heinrich Lammert    
1922 Wilhelm Kötter    
1921 Fritz Schmücker    
1920 Fritz Remmert    
1914 Heinrich Rufeger    
1913 August Rufeger    
1912 Heinrich Barnhusen    
1911 H. Kötter    
1910 Barnhusen    
1909 Fritz Barnhusen    
1908 Fritz Hohoff    
1907 Fritz Rufeger    
1906 Heinrich Dreckhoff    
1905 Fritz Jühe    
1904 Andreas Topp    
1903 W. Dahlhoff    
1902 J. Peters    
1901 D. Schulze    
1900 H. Schmücker    
1899 Andreas Topp    
1898 H. Cosmann    
1897 Georg Jühe    
1895 Friedrich Dreckhoff    
1889 J. Steinmeier    
1879 Lenze    
1878 Franz Lenze    
1877 Heinrich Leifert    
1876 Heinrich Nölle    
1875 Fr. Dreckhoff    
1872 Fr. Schnier    
1871 Fr. Kötter    
1868 Georg Jühe    
1867 Heinrich Jühe    
1865 Franz Beckmann    
1864 Heinrich Kötter    
1862 H. Jost    
1861 J. Jühe    
1860 D. Dahlhoff    
1858 H. Beimann    
1857 Sruka    
1856 Brauckmann